Dem Herzen (lat. cor, cordis) und dem Puls (als Ausdruck der Herztätigkeit) wurde seit jeher als Kern und Sinnbild unserer Vitalität besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Als ärztliche Wissenschaft ist die Kardiologie jedoch eine noch junge Disziplin.

Die berühmten Fortschritte der entsprechenden Medizintechnik – wie die Erfindung des Elektrokardiografen (EKG, 1903) und des Herzkatheters (1929) oder die ersten Herzverpflanzungen (1967) – täuschen leicht darüber hinweg, dass die weitaus meisten Behandlungen des Herzens heute auf medikamentöser Basis stattfinden. Die große Mehrzahl der betreuten Patienten leidet heute an der koronaren Herzkrankheit (KHK), so dass die Erkennung, Behandlung und Nachsorge von Angina pectoris, Herzinfarkten und infarktbedingter Herzmuskelschwäche zur Haupttätigkeit der meisten Kardiologen geworden ist.

Als „Klassiker“ unter den auf das Herz wirkenden Heilpflanzen gilt Digitalis (Fingerhut), dessen Wirkung bereits 1785 beschrieben wurde. Beim Einsatz von Digitalis besteht jedoch die Gefahr einer Schädigung der Herzmuskelzellen, weswegen Cesra bei der Entwicklung eines eigenen Kardiakums einen neuen Weg suchte und in den Kräften des Weißdorns auch fand. So sehen wir in Chronocard® N neben dem verlässlichen Präparat auch ein Beispiel für die eigenständige und verantwortungsvolle Entwicklungstätigkeit von Cesra Arzneimittel.